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Rund um Lahr
Nachrichten und Ansichten aus den Lahrer Zeitungen,
zusammengetragen von Trisha Cornforth
Sehr starke Schäden
durch "Lothar" den schwersten Sturm der Deutschland
jemals traf. Am
26. Dezember, ein unerwarteter Sturmwind "Lothar" genannt,
verursachte schwere Schäden und Todesfälle in ganz
Europa. Besonders schwer traf es Frankreich und Deutschland.
Im Bereich Lahr fällte er mehr Bäume als normalerweise
in 20 Jahren geschlagen würden. Dies ist ein großes
Problem für die örtlichen Gemeinden sowie für
die privaten Waldbesitzer. Das Holz muß so schnell wie
möglich weggeräumt werden, damit es im nächsten
Sommer keine Borkenkäferplage gibt. Es wird aber wahrscheinlich
nicht möglich sein das Holz zu einem rentablen Preis zu
verkaufen. Der Preis für Bauholz fällt drastisch. Die
Schäden werden auf mehrere Milliarden DM geschätzt.
Der Abbau des Holzes ist sehr gefährlich, viele Waldpfade
sind bis auf weiteres noch für Wanderer gesperrt. Der Schwarzwald
benötigt mit Sicherheit dreißig Jahre um sich zu regenerieren..
Aluminiumproduktion kommt auf den Flugplatz Lahr.
Am 17. Januar startet die Aluminium Produktion auf dem Flugplatz
Lahr in einem der neueren Gebäude der ehemaligen Kanadischen
Streitkräfte, das früher ein Teil der Luftabwehr war.
Das Gebäude liegt rechts vom Haupteingang (Bekannt als Europastraße
Photos). Es ist
eine Niederlassung der Stahl- und Metallwarenfabrik Paul Imhof
GmbH, welche DM 700 000 in neue Maschinen investieren will. Die
Firma entschied sich für Lahr, weil sie nicht genügend
Raum zur Erweiterung in Welschensteinach, dem Standort der Zentrale
der Firma hat. Das Gebäude mit einer bebauten Fläche
von 2700 Quadratmetern bietet genügend Platz und Lagerraum.
Der Standort Lahr beginnt die Produktion mit 10 Mitarbeitern.
Diese Zahl soll sich innerhalb der ersten zwei Jahre verdoppeln.
Kosten der Altlasten
auf dem Flugplatz Lahr
Die Verhandlungen über dieses Thema zwischen der deutschen
Bundesregierung, der Landesregierung Baden-Württemberg und
der Stadt Lahr dauern schon über fünf Jahre. Jetzt
scheint es zu einer Übereinkunft gekommen zu sein, für
die Flugplatzverunreinigungen die durch die dort stationierten
französischen und kanadischen Streitkräfte verursacht
wurden, Zahlungen der Stadt Lahr zu vermeiden. Das Hauptproblem
ist die Kraftstoffverunreinigung des Grundwassers unter dem Flugplatz;
23 Plätze, mit einer Fläche von 39 Hektars, sind betroffen.
Entsprechend der neuesten amtlichen Bekanntmachung sollen 75%
der Gesamtkosten durch den kanadischen Staat und 25% durch die
deutsche Bundesregierung übernommen werden, falls die Kanadier
nicht überzeugt werden können, die vollständigen
Kosten zu übernehmen!
Winterkarneval ist die
"5. Jahreszeit"!
Die verrückte Jahreszeit, die als Fastnachtszeit bekannt
ist, hat wieder begonnen. Die Straßen von Lahr wurden bereits
nach dem 6. Januar als die Weihnachtsdekoration abgeräumt
wurde, mit bunten Tüchern und Fahnen geschmückt (Fotos). Eine große Parade
zum 22. Jahrestag der Gruppe "Narro", mit vielen Musikgruppen
und schätzungsweise 4000 Hästrägern findet am
Sonntag dem 16. Januar statt. Da Ostern in diesem Jahr sehr spät
ist, steht eine sehr lange Kampagne vor der Tür (fast zwei
Monate). Der Höhepunkt der 5. Jahreszeit ist am Fastnachtswochende
zwischen dem "schmutzigen Donnerstag" und dem Fastnachts
Dienstag (Mardi Gras) 2. bis 7. März. Sie wird ihr Ende
finden mit dem Jammern am Aschermittwoch (8. März 2000)
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