Das Single Quartier der kanadische Streitkräfte wird
zum Motel "Euro Inn" auf dem Flugplatz Lahr
Am Donnerstag 5. Juli 2001 wurde das "Euro Inn" mit 78 Räumen offiziell auf dem Flugplatz Lahr mit Blasmusik und Eröffnungsreden geöffnet. Das "Euro Inn" bietet Übernachtungsmöglichkeiten zu gemäßigten Preisen und zielt besonders auf Familien und Gruppen, die den Schwarzwald und den Europa-Park im Rust besuchen möchten.
Das "Euro Inn" steht nicht in Konkurenz mit den Lahrer Hotels, denen es seit dem Abzug der Kanadier vor sieben Jahren nicht sonderlich gut geht, weil es nicht alle Dienste des gewohnten Standarts bietet (die Dusche und die Toilette befinden sich auf dem Gang nahe bei dem Raum und werden von jeweils zwei Zimmer benutzt). Auf der Einschätzungsskala kommt das "Euro Inn" irgendwo zwischen Hotel und Bed and Breakfest (Zimmer frei) in den privaten Häusern.
Das "Euro Inn" ist auf dem Flugplatz Lahr im Gebäude A70 (Teile des Gebäudes wurden früher als Quartier für unverheiratete Canadian Forces Soldaten verwendet) gegenüber von dem "All Ranks Dining Room" und dem "Europahof". Die neuen Quartiere wurden 1983 für ca. 2 Million DM als Ersatz für einige der alten einstöckigen Kasernen gebaut. Die Leute, die in Lahr vor 1983 stationiert waren, erinnern sich an es als die Seite der kanadischen römisch-katholischen Kirche (die neue Kirche wurde an einem anderen Platz in der Nähe, zu dieser Zeit, noch gebaut).
Selbstverständlich könnte eine solche Übernachtungsmöglichkeit schon seit dem Abzug der Kanadischen Kräfte 1994, für die deutsche Öffentlichkeit 1994 zugänglich sein. Aber der Wechsel des Flugplatzes Lahr von militärischem zur kommerziellen Nutzung der gerade eine lange traurige Geschichte der vermißten Gelegenheiten ist, hauptsächlich durch bürokratische Gründe. Nur Büro, Läden, Warenhäuser, Kleinindustrie und Logistic Firmen waren in der städtischen Planung für den Flugplatz eingeschlossen. 1994 bezogen einige kleiner Betriebe (einschließlich der kanadischen Firma Geomatics International System GIS) das Gebäude A-70 als Platz für Büros aber die meisten von den Raum bleiben leer.
Das ehemalige "All Ranks Dining Room" wurde von Peter Vetter gemietet, der einen erfolgreichen Partyservice startete. Später öffnete er eine kleine Selbstbedienunggaststätte, die bei den Angestellten anderer Firmen, die sich auf dem Flugplatz befinden, sehr populär ist. Die großen Speisehallen wurden unberührt verlassen, aber dann hatte er die Idee sie als Festhalle herauszubringen, für Geschäftskonferenzen, Hochzeiten und spezielle Feiern (wie der 30. Jahrestag des Deutsch-Kanadischen Freundschafts-Vereins Lahr im Mai 2001).
Schließlich hatte Herr Vetter die Idee des Motels, zusammen mit Jürgen Gackstatter (der neue Leiter des Flugplatz-Entwicklungsbüros Lahr) der etwas amtliche Unterstützung geben konnte. Die Baugenehmigung wurde bewilligt. Die anderen Pächterfirmen zogen um in die gleiche Art der Gebäude nur eine Tür weiter. Im Herbst 2000 wurde das Gebäude Herrn Vetter für zwei Jahre mietfrei erlassen, aber er mußte es vollständig erneuern. Die äußere Renovierung kostete DM 55 000 (beachten Sie bitte die hellen Farben, aber das grüne Dach zeigt noch seine Ursprung!). Die inneren Umbauten kosteten DM 130 000, plus DM 3 000 für die Möbel und die Einrichtungsgegenstände in jedem Schlafzimmer. Die Selbstbedienunggaststätte, in der Sie Frühstück erhalten können, oder eine typisch deutsche Mahlzeit ist gegenüber auf der anderen Straßeseite und dort sind genögend Parkenplätze.
Also, wenn Sie nach Lahr kommen und nicht bei Freunden zum übernachten bleiben, probieren Sie doch diesen neuen Platz mit einem touch kanadischer Nostalgie aus!
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